KUNSTMUSEUM RAVENSBURG

wie bauen für sie um!

Das museum bleibt bis zur vernissage am

27.4.2018, 19 uhr

geschlossen.


















Das Kunstmuseum Ravensburg wurde von dem Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei entworfen und beheimatet eine der größten Privatsammlungen Süddeutschlands. Eine Auswahl der über 200 Werke umfassenden Sammlung des früheren Werbeberaters Peter Selinka (1924 - 2006) und seiner Frau Gudrun Selinka wird permanent unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten im Museum gezeigt. Darüber hinaus bietet das Museum Raum für Wechselausstellungen und Kreativ-Angebote. Als Gründungsdirektorin hatte Dr. Nicole Fritz die Leitung des Hauses von 2011 bis Ende 2017 inne, seit März 2018 leitet Ute Stuffer das Museum. Das Kunstmuseum Ravensburg wurde 2014 für den Europäischen Museumspreis (EMYA) nominiert und erhielt vom Kunstkritikerverband (AICA) die Auszeichnung "Museum des Jahres 2015«.



hermann waibel. bildlicht

Ausstellungsdauer: 28. April bis 30. September 2018
Vernissage: 27. April 2018, 19 Uhr 


Hermann Waibel, Farbrelief - Strichcode, 2000/2007
Hermann Waibel, Farbrelief - Strichcode, 2000/2007


»Das Auge ist in der Welt, die Welt im Auge.« Gottfried Boehm


Unter dem Titel »Bildlicht« zeigt das Kunstmuseum Ravensburg erstmalig das Werk von Hermann Waibel in einer umfassenden Retrospektive. Präsentiert wird das Lebenswerk des in Ravensburg gebürtigen Künstlers entlang wichtiger Stationen seines Schaffens. So wendet sich Hermann Waibel Ende der 1950er Jahre parallel zu der Strömung  der Konkreten Kunst von der Porträtmalerei und der darstellenden Funktion der Malerei ab.


Die gestalterischen Mittel, Farbe, Form, Raum und Bildträger selbst werden zum Gegenstand seiner Werke. Im Mittelpunkt seiner über 60-jährigen Auseinandersetzung mit den malerischen Mitteln steht das Licht, es wird zu seinem Lebensthema. Bei dem Versuch, die Immaterialität des Lichtes in einer materiellen Form erfahrbar werden zu lassen, experimentiert Waibel mit unterschiedlichsten Bildträgern – von der planen Leinwand über das Relief zur Erweiterung des Bildes als Skulptur bis hin zur Antithese der Zerstörung gar Verbrennung des Bildes durch Feuer. 


 

Hermann Waibel, Raumlichtfarbe, 2003
Hermann Waibel, Raumlichtfarbe, 2003

Durch verschiedene geometrische Formen, Strukturen, Raster, Schichtungen sowie Farbgebungen verschafft er dem Licht ein Spielfeld zur kontinuierlichen Veränderung seiner Lichtobjekte - Lichtinstrumente. Die an den Phänomenen des Wahrnehmungsspektrums des Lichtes orientierten Arbeiten fordern jeden Besucher auf, sich dem Rätsel seiner Wahrnehmung zu stellen, denn letztlich bleibt alles eine Frage der Perspektive.




Weitere Informationen zur Ausstellung





Projektionen. facetten der erinnerung

Ausstellungsdauer: 28. April bis 30. September 2018


Ausstellungsplakat Projektionen © Jonas Mekas  Gestaltung: MüllerHocke
Ausstellungsplakat Projektionen © Jonas Mekas Gestaltung: MüllerHocke

Die Ausstellungsreihe »Projektionen« stellt nacheinander vier filmische Arbeiten zeitgenössischer Künstler vor, die das Zusammenspiel von Erinnerung und Identität auf unterschiedlichste Weise thematisieren. Der Titel des neuen Formats lässt sowohl die technischen Bedingungen des Mediums Film als auch die Beteiligung des Betrachters, seine individuellen Assoziationen und Erinnerungen, anklingen. In »Here & Elsewhere« (2002) von Kerry Tribe (*1973 USA) richtet ein Vater philosophische Fragen an seine zehnjährige Tochter, die die Bedingungen menschlicher Existenz verhandeln und um Zeit, Raum, Erinnerung, Bewusstsein und Identität kreisen. Die poetische Filmcollage »As I Was Moving Ahead Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty« (2000) von Jonas Mekas (*1922 LTU) vereint als sprunghafte Rückblende alltägliche Szenen aus dem Leben des damals fast achtzigjährigen Filmemachers in seiner Wahlheimat New York. Das subjektive Filmtagebuch lässt die Schönheit einzelner Momente sichtbar werden und in persönlichen Erinnerungen das Universelle aufscheinen. Hiwa K (*1975 IRQ) folgt in »Pre-Image (Blind as the Mother Tongue)« (2017) den Etappen seiner Flucht, die ihn vor Jahren aus dem Nordirak nach Italien führten. Den Blick richtet der Künstler jedoch nicht nach vorn, sondern auf einen auf seiner Nase balancierenden Stab mit Motorradspiegeln, der ihm als Navigationshilfe dient. Die fragmentarischen Ausschnitte der Spiegelungen verweisen auf die Erfahrung der Desorientierung und existentiellen Verunsicherung. Christoph Girardet & Matthias Müller (*1966/*1961 D) lösen Szenen aus existierendem Filmmaterial aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang und überführen diese in Filmcollagen mit neuen Bedeutungsebenen. Leere Fotoalben, blanke Zettel und karge Interieurs fungieren als Indizien verlorener Erinnerung: »personne« (2016) rückt anhand zahlreicher filmischer Wiedergänger die Themen Selbstentfremdung und Identität in den Mittelpunkt.


Derzeit im Kunstmuseum:


28. APRIL – 3. JUNI 2018 | PROJEKTIONEN I
Vernissage: Freitag, 27. April 2018, 19 Uhr
Kerry Tribe
Here & Elsewhere (2002)


Weitere Informationen zu PROJEKTIONEN I


Vorschau:


9. JUNI – 8. JULI 2018 | PROJEKTIONEN II
Vernissage: Freitag, 8. Juni 2018, 19 Uhr
Jonas Mekas
As I Was Moving Ahead Occasionally
I Saw Brief Glimpses of Beauty (2000)

13. JULI – 19. AUGUST 2018 | PROJEKTIONEN III
Vernissage: Donnerstag, 12. Juli 2018, 19 Uhr
Hiwa K
Pre–Image (Blind as the Mother Tongue) (2017)

25. AUGUST – 30. SEPTEMBER 2018 | PROJEKTIONEN IV
Vernissage: Freitag, 24. August 2018, 19 Uhr
Christoph Girardet & Matthias Müller
personne (2016)
Weitere Informationen zu PROJEKTIONEN II – PROJEKTIONEN IV


 
 
Aktuell

27.04.2018 | 19:00-21:30 Uhr

Vernissage Hermann Waibel (1./2. OG) und Kerry Tribe (Projektionen I, E.G.)

28.04.2018 | 11:00-13:00 Uhr

Kinderatelier zur Marktzeit

29.04.2018 | 15:00-16:00 Uhr

Öffentliche Führung: Hermann Waibel

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