AUSSTELLUNGEN VORSCHAU

 
 
 
Pope.L, The Great White Way, 22 Miles, 5 Years, 1 Street (Segment #1: December 29, 2001), 2001–2006 (Still), Video, 6:35 Min., © Pope.L, Courtesy der Künstler und Mitchell-Innes & Nash, New York
Pope.L, The Great White Way, 22 Miles, 5 Years, 1 Street (Segment #1: December 29, 2001), 2001–2006 (Still), Video, 6:35 Min., © Pope.L, Courtesy der Künstler und Mitchell-Innes & Nash, New York
 

WALK THIS WAY

 

9. November 2024 bis 23. Februar 2025 (aktualisierte Ausstellungslaufzeit, 1./2. OG)
Eröffnung 8. November 2024, 19 Uhr

 

Die Ausstellung WALK THIS WAY schlägt einen Bogen von den 1960er-Jahren bis heute und lenkt den Blick auf Werke zeitgenössischer Künstler:innen, in denen die Stadt zur Bühne und der Akt des Gehens zum künstlerischen Statement wird. WALK THIS WAY versammelt Arbeiten von Künstler:innen, die spielerisch bis provokativ ihre eigenen Wege der Erkundung, Aneignung, Umdeutung und Neubesetzung beschreiten, und zeigt eine Welt in Bewegung, in die die Betracher:innen sinnlich und emotional einbezogen werden.

Der öffentliche Raum der Stadt war schon immer ein Ort des Sehens und Gesehen-Werdens. Die vielfältige, sich stetig verändernde Architektur einerseits, die immer weiter beschleunigten Bewegungen der Passant:innen andererseits haben zu einem Reichtum von neuen Eindrücken und Lebenswelten geführt. Die Avantgarden der 1960er-Jahre reagierten darauf: so befasste sich die Situationistische Internationale in ihrer »Psychogéographie« mit der Wechselwirkung von geografischer Umgebung und emotionaler Erfahrung des Raums und formte Städtevisionen, die nicht auf Ökonomie, sondern auf kollektive Kreativität und Spiellust abzielen. Künstler:innen deckten mit ihren Aktionen die sexualisierten Blicke der Passant:innen auf und reklamierten ein Nachdenken über festgelegte Geschlechterrollen und Identitätsbilder. Auf vielfältigste Weise haben Künstler:innen seitdem ihre eigenen Erzählungen in die Städte eingeschrieben und den urbanen Raum zum Austragungsort künstlerischer Fragestellungen und Verhandlungsraum gesellschaftspolitischer Anliegen gemacht.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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